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Urs Fischer lehnte die dicke Kohle ab – Top-Angebote lagen auf dem Tisch

Urs Fischer entschied sich für Union Berlin

Bildquelle: Football.ua [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild bearbeitet)

Die Erfolgsgeschichte des 1. FC Union Berlin ist unweigerlich mit Trainer Urs Fischer und Oliver Ruhnert verbunden. Seit seinem Einstieg als Coach der Eisernen im Sommer 2018 führte er den Klub mit seinem Staff zum Aufstieg, Klassenerhalt in der Bundesliga, in die UEFA Conference League bis hin in die Europa League.

Aktuell freut man sich über die Tabellenführung, die man seit dem 6. Spieltag innehat. Zugleich konnte der Klub unter seiner Führung einen Bundesligarekord aufstellen, denn noch nie schaffte es ein Klub, der zum ersten Mal Spitzenreiter war, diese 7 Mal zu verteidigen.

Erfolg macht sexy – Fischer begehrt auf dem Transfermarkt

Dass Erfolg auch Begehrlichkeiten weckt, ist nichts Neues in diesem Geschäft. Und so berichtet die SportBild von „Top-Angeboten“, die dem Schweizer im Sommer vorlagen. Unter anderem wird berichtet, dass der Eidgenosse in Saudi-Arabien für seinen Lebensabend hätte aussorgen können. Rund das Fünffache dessen, was er An der Alten Försterei einstreicht, soll ihm wohl Al Nassr FC angeboten haben.

Und auch aus Italien soll es Angebote gegeben haben. Fischer lehnte alle Offerten ab und verlängerte seinen Kontrakt sogar bis 2025. Eine Ausstiegsklausel soll laut dem Sportfachmagazin nicht vorhanden sein. Gut für Union Berlin, denn sollte tatsächlich ein anderer Klub den Schweizer verpflichten wollen, müsste eine Ablösesumme verhandelt werden. Angeblich soll Fischer rund eine Million Euro beim FCU verdienen. Und auch eine Meisterprämie soll ausgehandelt worden sein, über deren Höhe nichts bekannt ist.

Perfekte Arbeitsbedingungen für Urs Fischer

An einen Abschied aus Köpenick denkt Fischer gar nicht. Es gibt aktuell auch keine Gründe, einen Wechsel zu einem anderen Klub zu forcieren. An der Wuhle findet er beste Arbeitsbedingungen vor. Ein ruhiges Umfeld, dazu hat er mit Oliver Ruhnert seinen kongenialen Partner an seiner Seite, der ein Händchen für Spieler hat, die nicht unbedingt bei anderen Klubs auf dem Wunschzettel stehen.

Urs Fischer genießt das Vertrauen aller. Angefangen von der Geschäftsführung um FCU-Präsident Dirk Zingler bis hin zum Eisernen Anhang. Vor allem das Vertrauen spielt eine gewichtige Rolle. Selbst wenn es nicht so gut liefe, weiß man, woran man beim Schweizer Trainer ist. Mit seiner akribischen Arbeitsweise sorgt Fischer dafür, dass der Klub und vor allem seine Mannschaft nie die Bodenhaftung verliert.

 

 

Höhenflug unter Fischer hält weiter an

Der Höhenflug der Unioner geht indes immer weiter und auch von kleineren Rückschlägen, wie beispielsweise die Pleite gegen den VfL Bochum, wirft die Mannschaft nicht um. Ganz im Gegenteil, denn Fischers Team zeigte gegen Sporting Braga und am vergangenen Sonntag eine Trotzreaktion. Ganz stark war der Last-Second-Sieg über Borussia Mönchengladbach.

In letzter Sekunde nutzten die Eisernen das Momentum nach dem Ausgleich gegen die Fohlen, um in der Nachspielzeit noch das erlösende und viel umjubelte 2:1 zu erzielen. Das Team glaubt an sich, an den Trainer und an die eigenen Fähigkeiten.

Ein Mann, ein Wort!

Union Berlin und Urs Fischer – es passt wie Arsch auf Eimer, wie die Faust aufs Auge. Es gibt keinen Grund, warum der Schweizer den Klub vorzeitig verlassen sollte. Dies beweist auch seine Vertragsverlängerung. Und wenn man ihn kennt, dann weiß man, dass er von sich aus seinen Vertrag erfüllen wird.

Die Erfolgsgeschichte kann also fortgesetzt werden. Selbst wenn der FCU am Ende „nur“ im Mittelfeld der Bundesliga landen sollte, ist dies absolut kein Beinbruch. Das Ziel sind zunächst 40 Punkte. Alles andere wäre ein netter Bonus, wobei Fischer selbst auch sagt, dass mit Erreichen des Ziels neue Ziele festgelegt werden.


Saison 2022/2023

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